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Konstruktive Schuldbearbeitung – Grundlagen

Für Menschen in Lebenskrisen können Schuldzuweisungen wichtig und sogar stabilisierend sein. Auf dieser Grundlage untersucht die „Konstruktive Schuldbearbeitung“ Funktionen von Schuldzuweisungen und bietet innovative Interventionsmöglichkeiten an. Anklagen gegen andere und Selbstbezichtigungen können mit großer Heftigkeit und Dauer auftreten, unabhängig davon, ob schuldhaftes Verhalten im juristischen oder moralischen Sinn vorliegt. Die Wut auf das Unbegreifliche findet mit den Beschuldigungen eine Richtung und das scheint sogar dann zu erleichtern, wenn Vorwürfe und Wut gegen sich selbst gerichtet werden. Schuldvorwürfe sind oft die Spitze eines Eisberges aus intensiven Gefühlen und Bedürfnissen. Die sind die Basis der vorgestellten Arbeit mit Schuldzuweisungen in Krisensituationen.

Die Referentin Chris Paul hat über ihre innovative Sicht auf Schuldfragen das bekannte Buch „Schuld Macht Sinn“ geschrieben. Das Grundlagen-Seminar öffnet einen einfachen Zugang zu den komplexen Inhalten.

Inhalte:

– Innehalten – Aushalten – Abstandhalten als innere Einstellungen zur Schaffung eines Gespächsraums ohne Strafe und Beschämung.

– Die Richtungen von Schuldzuweisungen und die Funktion von Strafe.

– Die Unterscheidung zwischen „Normativen (ethisch-moralischen) Schuldzuweisungen“ und „Instrumentellen“ Beschuldigungen, die Überbrückungshilfen für unerfüllte Grundbedürfnisse darstellen.

– Arbeitsansätze zu beiden Formen der Schuldzuweisungen.

Teilnahmegebühr: 320,00

Referentin: Chris Paul

Kontakt: TrauerInstitut Deutschland Chris Paul

E-Mail: info@chrispaul.de

Website: htps://www.trauerstitut.de

Weitere Informationen: https://www.trauerinstitut.de/product-page/konstruktive-schuldbearbeitung-grundstufe-05-06-03-2026

Weitere Angaben: Die Teilnahme an diesem Seminar ist die Voraussetzung für die Teilnahme an den drei Vertiefungsseminaren.

Das Seminar richtet sich an Teilnehmende mit Beratungserfahrung!