• Assozierte Mitglieder

    Weißes Papierboot schwimmt auf ruhigem Wasser

Christine Stockstrom

Christine Stockstrom, Jahrgang 1959, Diakonin mit Zusatzausbildung in klinischer Seelsorge und Einführung in Psychotraumatologie, Dipl. Supervisorin (DGSv), Trauerbegleiterin (BVT)

  • 26 Jahre Hospizarbeit: davon 6 ½ Jahre hauptberuflich Aufbau und Leitung eines ambulanten Hospizdienstes
  • Mitbegründerin der Landesarbeitsgemeinschaft Hospiz Niedersachsen
  • 1985 bis heute Referentinnentätigkeit/ Erwachsenenbildung im Hospiz- und Trauerbereich
  • 1997 bis heute Supervisorinnentätigkeit
  • 30 Jahre Erfahrungen in Notfallseelsorge, Krisenintervention und Trauerbegleitung
  • 8 Jahre Dozentin im Lutherstift in Falkenburg (Elementarbereich, Langzeitfortbildung für Kita-Leitungen) Hospiz- Trauer- und Sterbebegleitung, Implementierung der interdisziplinären Pall. Care-Ausbildung, Fortbildung für Mitarbeitende im Altenpflegebereich)
  • Seit 2010 selbständige Tätigkeit in eigener Supervisions- und Fortbildungspraxis
  • Mitbegründerin und von Februar 2010 bis 2019, 1.Vorsitzende des Bundesverbandes Trauerbegleitung e.V.

Aufgewachsen als siebtes von neun lebenden Kindern- ein älterer Bruder ist schon als Säugling gestorben – war das Thema Tod und Trauer in unserer Familie ein selbstverständlicher Bestandteil unseres sehr lebendigen und fröhlichen Familienalltags, der mich sehr geprägt hat. 1979-1982 Religionspädagogikstudium mit dem Schwerpunkt „Gespräche mit Menschen in Krisensituationen“ mitkennenlernen der Hospizarbeit. Mein Engagement in der Hospizarbeit ab 1985 (erstehrenamtlich dann Hauptberuflich) führten mich zu Weiterbildungen in klinischer Seelsorge, Trauerbegleitung, Einführung in die Traumatologie und zum berufsbegleiten des Supervisionsstudium. Nach mehrjähriger Dozentinnentätigkeit in den Bereichen Trauerbegleitung und Hospizarbeit wechselte ich in die Freiberuflichkeit. Seit dem ersten Treffen der AG Trauerbegleitung 2002 war ich dabei und wurde bei Gründung des BVT zur 1.Vorsitzenden gewählt. Mein Engagement im BVT war und ist geprägt von dem Wunsch dazu beizutragen, dass Trauer enttabuisiert wird und Trauernde Möglichkeiten und Raum finden, ihrer Trauer Ausdruck zu verleihen und sie kompetente Trauerbegleiter*innen finden können. Ichwünsche mir, dass Trauerberatung als Präventionsmaßnahme von den Krankenkassen anerkannt und unterstützt wird und möchte zu einer anderen Trauerkultur am Arbeitsplatz ermutigen und befähigen. Den kollegialen Austauschund die Zusammenarbeit mit den Kollegen und Kolleginnen im BVT schätze ich sehr.

David Roth

David Roth, Bestatter und Trauerbegleiter, Jahrgang 1978,  ging im Bergischen Land zur Schule.  Nach dem Abitur am Nicolaus-Cusanus-Gymnasium in Bergisch Gladbach leistete er seinen Zivildienst bei der Johanniter Unfallhilfe. Ein duales Studium schloss er mit dem Abschluss Dipl. Betriebswirt an der Wirtschaftsakademie Kiel ab. In Kontakt mit dem richtigen Leben brachten ihn Praktika im  Grandhotel Schloß Bensberg, im Hospiz des Vinzenz Palotti Hospitals und beim Ambulanten Hospiz Leverkusen e.V. Es folgte die Ausbildung zum Trauerbegleiter bei Jorgos Canacakis.

In den Vereinigten Staaten von Amerika sammelte David Roth durch weitere Praktika Auslandserfahrung und studierte am New England Institute in Boston.
Nach dem Tod seines Vaters Fritz Roth übernahmen er dessen Platz in der Geschäftsleitung des Bestattungshauses Pütz-Roth. Er hält Vorträge über die Themen Sterben, Tod und Trauer und leitet Seminare in der dem Haus angeschlossenen „Privaten Trauerakademie Pütz-Roth“. Er ist ein gefragter Teilnehmer an Podiumsdiskussionen und Konferenzen.

Als Mitglied der International Work Group on Death, Dying and Bereavement (IWG) ist er international mit Fachleuten aus Forschung und Praxis vernetzt.