…Assoziierte Mitglieder

Hier finden Sie unsere assoziierten Mitglieder, die uns und unsere Arbeit in vielfältiger Weise unterstützen.

Traugott Roser

Traugott Roser ist seit 2013 Professor für Praktische Theologie an der Westfälischen Wilhelms Universität Münster. Zuvor hatte er eine Professur für Spiritual Care an der LMU München. Er war auch Seelsorger am interdisziplinären Zentrum für Palliativmedizin am Klinikum MünchenGroßhadern.

Seine intensiven praktischen wie auch wissenschaftlichen Erfahrungen in den Arbeitsfeldern Hospiz und Palliativ Care sowie seine vielfältige Vernetzung in diesen Feldern und seine Reputation als Autor und Wissenschaftler sind gewiss ein Gewinn für unseren Verband.
Daher freuen wir uns sehr über dieses Angebot der Unterstützung und Förderung und heißen Traugott Roser sehr herzlich willkommen im BVT!“

Norbert Mucksch

 


Urs Münch

Dipl.-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut (VT), Psychoonkologe, zertifizierter Singleiter für Krankenhäuser, seit 2016 Beisitzer im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin. Lehraufträge an der Humboldt Universität zu Berlin (Institut für Psychologie), Dozent in der psychologischen, psychoonkologischen und psychotherapeutischen Weiterbildung. Arbeitet an den DRK Kliniken Berlin/Westend,  Viszeralonkologisches Zentrumund Gastroenterologie/Strahlenambulanz.

„So wie wir Menschen in unserer Vielfalt unterschiedlich sind, ist Trauer ebenfalls individuell unterschiedlich in der Art, dem Verlauf, der Ausprägung und der Dauer. Unterstützung durch Trauerbegleitung hilft dann, wenn sie sich Würde wahrend an dem Bedarf und den Bedürfnissen des/der Trauernden orientiert. Manche Trauernde bedürfen auch psychotherapeutischer Unterstützung. Jeder Trauernde hat das Recht, dass Trauer als Prozess und als Teil unseres Lebens, unseres Seins und unserer lebenswichtigen Emotionen in unserer Gesellschaft akzeptiert und Trauer angemessener Raum und Unterstützung gewährt wird.“


Prof. Dr. Verena Begemann

Verena Begemann ist seit 2012 Professorin für Ethik und Sozialarbeitswissenschaft an der Hochschule Hannover, Fakultät für Diakonie, Gesundheit und Soziales. Als Dipl. Sozialarbeiterin war sie als Hospizkoordinatorin und Dozentin von Hospizvorbereitungskursen für Ehrenamtliche tätig. Diese Praxis hat ihr Denken und Erleben nachhaltig geprägt und inspiriert die wissenschaftliche Arbeit. Der Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis ist ihr ein besonderes Anliegen und sie hat den Anspruch, jungen Studierenden der Sozialen Arbeit und Religionspädagogik einen Zugang zu den vielfältigen Themen von Sterben, Tod und Trauer zu ermöglichen.

„Abschied und Trauer gehören zu unserem Menschsein. Trauer will wie Liebe gelebt, durchlitten, mitgeteilt und erfahren werden. Es ist eine anthropologische Aufgabe und Herausforderung dieses tiefe Erleben in den Alltag und die Lebensführung zu integrieren. Dazu brauchen wir eine aufmerksame, kenntnisreiche und liebevolle Trauerkultur, in der Professionelle und Ehrenamtliche einander in einer offenen und lernenden Haltung begegnen.“