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Forschung & Veröffentlichungen

Im Projekt TROST an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt (Lehrstuhl für Klinische & Biologische Psychologie) möchten wir die Trauerbegleitung durch wissenschaftliche Erkenntnisse unterstützen.

Die COVID-19-Pandemie hat alle Personen, die sich in der Hospiz- und Palliativarbeit und in der Trauerbegleitung engagieren, sehr gefordert. Bedürfnisse des Infektionsschutzes, der gesundheitlichen Versorgung und hospizlichen Begleitung mussten gleichermaßen berücksichtigt werden. Für die Patient*innen, die sorgenden Personen wie auch für die Begleiter*innen war und ist dies eine große Belastung.

Wir untersuchen derzeit die Auswirkung der COVID-19-Pandemie auf die Trauerbegleitung. Mit unserer Online-Befragung richten wir uns an Trauerbegleiter*innen im deutschsprachigen Raum. Einerseits geht es um ihren individuellen Arbeitsalltag in Zeiten der COVID-19-Pandemie. Andererseits erforschen wir, ob mit der COVID-19-Pandemie möglicherweise spezielle Themen in der Trauerbegleitung wichtiger geworden sind. Die Perspektive der Helfer*innen ist in der Forschung zur COVID-19-Pandemie bislang eher wenig vertreten – das möchte TROST gerne ändern!

Für diese Befragung möchten wir Sie um Ihre Unterstützung bitten. Wäre es möglich, dass Sie die Informationen zu unserer Umfrage an Ihre in der Trauerbegleitung tätigen Mitglieder weitergeben? Wir wären Ihnen für Ihre Hilfe sehr dankbar!

Der Link zum Fragebogen lautet https://bit.ly/trauerbegleitungcorona. Die Umfrage ist vollkommen anonym. Die Beantwortung dauert ca. 20 Minuten. Dem Flyer im Anhang können Sie auch noch einmal alle wichtigen Informationen entnehmen.

Rückfragen zum Projekt TROST und zur Online-Umfrage beantworten wir jederzeit gern! Schreiben Sie uns an trauerberatung@ku.de.

 Mit freundlichen Grüßen

Ihr Projektteam TROST: PD Dr. Bettina Doering, Christina Hanauer, Berit Telaar und Carolin Dandl

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin P. Klaus Schäfer SAC (Pallottiner = Ordensmann). Ich war von 1999-2014 Klinikseelsorger in Karlsruhe und bin seit 2017 Klinikseelsorger an der Uni-Klinik in Regensburg.

  1. A) Befragung von Trauernden für Änderungen im Bestattungsgesetz

Das Bestattungsrecht ist in Deutschland Länderrecht. Daher gibt es 16 verschiedene Bestattungsgesetze (BestG). Ich recherchiere momentan zu einem Buch das die 16 BestG unter verschiedenen Gesichtspunkten miteinander vergleicht. Dabei weise auf die Gemeinsamkeiten Unterschiede und zuweilen auch Widersprüche im Umgang mit den Toten hin.

Bei meinen Recherchen stellte ich 2 Themenfelder mit dringendem Handlungsbedarf fest:
1. die Rechte der Hinterbliebenen (sie fehlen!)
2. der Umgang mit den tot geborenen Kindern ist sehr unterschiedlich z.T. mangelhaft

Da ich der Meinung bin dass die BestG die Hinterbliebenen auch in ihrer Trauer unterstützen und Trost spenden sollen erstellte ich hierzu 7 Fragebögen von denen 2 alternativ auszufüllen sind. Diese Fragebögen sind zu erreichen über die Internetseite www.1trost.de
1. Wie erleben Kinder den Tod von geliebten Menschen?
(Fassung A: für Kinder und Jugendliche; Fassung B: für Erwachsene)
2. Welche seelischen Verletzungen wurden im Rahmen eines Trauerfalls erlebt?
3. Umfrage zu Hinterbliebenen (Rechte und Abgrenzung:
sind z.B. Kinder (bis 18 Jahre) auch Hinterbliebene mit Rechten?)
4. Bezeichnung von tot geborenen Kindern
(hierzu gibt es einen ausführlichen und einen kurzen Fragebogen;
einige BestG verwenden hierfür unpassende Begriffe)
5. Wünsche an den Gesetzgeber zu tot geborenen Kindern

Mit den Antworten aus dieser Online-Befragung möchte ich die Gesetzesänderung voranbringen. Aus diesem Grund ist eine große Beteiligung sehr wünschenswert.

Ich bitte Sie daher um Weitergabe dieser Einladung an Trauernde beim Gruppentreffen und/oder per Internet (z.B. im Internetforum auf Facebook und Co  per E-Mail an die Mitglieder auf Ihrer Homepage). Gerne dürfen Sie hierzu auch meinen Text verwenden.
Ich würde mich sehr freuen wenn bis zum 31.12.2021 zu allen Fragebögen möglichst viele Antworten eingehen würden.

Das Institut für Lebensbegleitung arbeitet im Kontext von Beratung und Palliative Care. Frau Dr. phil. Carmen Birkholz forscht zu den Themen Trauer, Demenz und Spiritual Care. Ihre Forschung versteht sich in den Kontexten von Palliative Care, Dementia Care und Sorgeforschung.

Seit Beginn der Pandemie gelten hochaltrige und verletzliche Personengruppen als besonders schützenswert. Die Schutzmaßnahmen orientierten sich überwiegend an den Aussagen von Virologen und Virologinnen und wurden politisch u.a. durch Gesetze und Verordnungen umgesetzt.

Zu diesen Maßnahmen gehörte das sog. „Social Distancing“ mit Kontaktbeschränkungen, Abstands und Hygieneregeln bis hin zur Verordnung von Isolation verletzlicher Personengruppen. Diese Maßnahmen sollten eine Übertragung des Virus verhindern.
Gleichzeitig hatten die Isolation und die Hygienemaßnahmen, die zu einer Unkenntlichmachung von Personen durch Masken, Handschuhe und Ganzkörperanzüge führten, gravierende Folgen für die sozialen und sorgenden Beziehungen mit psychischen und körperlichen Auswirkungen auf die
betroffenen Personen. Dies betraf in besonderer Weise Menschen mit kognitiven Handicaps wie Demenz oder schwerkranke und sterbende Menschen in Heimeinrichtungen und Krankenhäusern.

Das Forschungsprojekt „Trauererfahrungen von Angehörigen von Menschen in Isolation in Zeiten der Corona-Pandemie“ möchte das Erleben und die Erfahrungen von Angehörigen wissenschaftlich untersuchen. Die leitenden Forschungsfragen sind: „Wie haben Angehörige die Isolation, die Kontaktbeschränkungen und die Schutzmaßnahmen während der Corona-Pandemie erlebt? Wie lassen sich in Folge dieser Maßnahmen Trauererfahrungen und Trauerbewältigung beschreiben?

Methodisch ist vorgesehen, Interviews mit Angehörigen zu führen und erste Ergebnisse mit Angehörigen, die möchten, zu reflektieren. Dadurch wird eine Teilhabe an der Forschung ermöglicht. Die Interviews können auch mit Familien oder in einer Gruppe geführt werden.
Nach Möglichkeit sollen die Gespräche persönlich geführt werden.

Nähere Informationen erhalten Interessierte persönlich von Dr. phil. Carmen Birkholz.
Sie können telefonisch in Kontakt treten unter 0201-799 19 50 oder per E-Mail unter birkholz@institut-lebensbegleitung.de

Die Corona Pandemie hat seit März 2020 den Alltag von uns allen deutlich verändert. Auch einschneidende Erfahrungen, wie der Tod eines geliebten Menschen werden von den Pandemiebedingungen beeinflusst.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Universität Witten/Herdecke mit Unterstützung des Palliative Care Forums Freiburg und des Erzbischöflichen Seelsorgeamts werden die Auswirkungen auf das Verlust- und Trauererleben der trauernden Angehörigen von Verstorbenen während dieser Zeit untersucht.

 

Anliegen des Projektes ist, hilfreiche und belastende Faktoren herauszuarbeiten, um die Unterstützungsangebote zu stärken und zu verbessern. Hierzu wird eine Online-Befragung durchgeführt. Alle im Rahmen der Befragung anfallenden Daten werden streng vertraulich behandelt und nur in anonymisierter Form bearbeitet.

Bitte machen Sie Trauernde auf die Befragung aufmerksam und laden Sie sie zur Teilnahme ein. Vielen Dank!

Hier gelangen Sie zu weiteren Informationen und zur Befragung.

Der Link zur Studie liegt auch hier: https://limesurvey.uni-wh.de/index.php/151747?lang=de

Covid-19 verändert nicht nur das Alltägliche in unserem Leben, sondern auch „besondere Momente“. Dazu zählen auch negative und belastende Ereignisse, wie Verlust und Tod. Trauerrituale, gegenseitiges Trösten und Gemeinschaft können nicht wie üblich vollzogen werden. Wir wollen zum Thema „digitale Trauerbewältigung und -rituale“ forschen, um durch die gewonnenen Erkenntnisse Hilfsangebote verbessern bzw. neue Angebote zu schaffen. Falls Sie vor oder nach der Teilnahme Fragen bezüglich dieser Forschung haben, sprechen Sie bitte die Studienleiterin an (jmiczka@uni-koblenz.de).

Die Einladung finden Sie hier:

Hier geht es zum Fragebogen:

Vielen Dank für die Teilnahme!

 

Sehr geehrte Interessentin, sehr geehrter Interessent,

vielen Dank für Ihr Interesse an dieser Studie! Gerne möchten wir Sie einladen, an unserer wissenschaftlichen Studie teilzunehmen.

 

Worum geht es?

Seit dem Beginn der Corona-Pandemie im Februar / März 2020 in Deutschland haben viele Personen nahestehende Angehörige verloren. Gleichzeitig haben die Maßnahmen zur Eindämmung des Infektionsrisikos den Alltag vieler Menschen maßgeblich verändert, insbesondere im Umgang mit Älteren, Erkrankten und pflegebedürftigen Personen. Wenn Angehörige verstarben, erlebten viele Hinterbliebene besondere Umstände und Belastungen im Zusammenhang mit dem Todesfall und im Alltag, die früher nur in Ausnahmefällen auftraten. Manchmal war es nicht möglich, sich zu verabschieden. Beerdigungen konnten nur im kleinsten Kreis stattfinden. Über die Folgen für Betroffene können bisher nur Vermutungen angestellt werden.

Daher möchten wir herausfinden, wie Betroffene diese Umstände erlebt haben und ob die Corona-Situation die Trauer und Trauerbewältigung beeinflusst hat. Gleichzeitig möchten wir untersuchen, inwiefern diese Veränderungen und die Trauer das eigene psychische Wohlbefinden der Angehörigen beeinflussen. Ziel der Befragung ist daher zunächst, das Trauer-, Belastungs- und Bewältigungserleben von trauernden Personen während der Corona-Pandemie besser zu verstehen und die Auswirkung auf die Gesundheit und das Stresserleben der Trauernden abzuschätzen, um langfristig so geeignete Unterstützungsangebote entwickeln zu können.

Dabei verhält sich Trauer bei jedem Betroffenen unterschiedlich und verändert sich auch über die Zeit hinweg. Aus diesem Grund möchten wir unsere Befragung zu einem späteren Zeitpunkt (in etwa 6 Monaten) noch einmal wiederholen, um den Verlauf der Trauer nach Verlusten in der Corona-Pandemie zu untersuchen.

Hier geht es zur Umfrage

Die COVID-19-Pandemie hat auch die Trauerbegleitung verändert. Manche Angebote mussten eingestellt werden, andere konnten nur unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden. Nicht nur für die Klient*innen, sondern auch für die Trauerbegleiter*innen bedeutete das ganz besondere Herausforderungen.

Das Projekt TROST an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt möchte die Trauerbegleitung durch wissenschaftliche Erkenntnisse unterstützen und dabei Forschung und Praxis vernetzen. Daher erforscht TROST auch die speziellen Bedingungen der COVID-19-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Trauerbegleitung.

Die Perspektive der Helfer*innen ist in der Forschung zur COVID-19-Pandemie bislang eher wenig vertreten – das möchte TROST gerne ändern.

Die Online-Befragung richtet sich an Trauerbegleiter*innen im deutschsprachigen Raum. Einerseits geht es um ihren individuellen Arbeitsalltag in Zeiten der COVID-19-Pandemie. Andererseits wird untersucht, ob mit der COVID-19-Pandemie möglicherweise spezielle Themen in der Trauerbegleitung wichtiger geworden sind.

Der Link zum Fragebogen lautet https://bit.ly/trauerbegleitungcorona und kann an Interessierte weitergegeben werden. Die Umfrage ist vollkommen anonym. Die Beantwortung dauert ca. 20 Minuten. Rückfragen zum Projekt TROST und zur Online-Umfrage können jederzeit an trauerberatung@ku.de gerichtet werden.

Hier geht es zur Seite von Trauerforschung. Den Text "Was wir wollen" haben wir von der Website übernommen:

Das Newsletter Projekt "Trauerforschung im Fokus" möchte den in Deutschland tätigen Fachkräften und Interessierten durch ausgewählte Artikel den Zugang zu den Erkenntnissen der Trauerforschung erleichtern und so zu einer Weiterentwicklung, möglicherweise auch einer Verbesserung der Trauerberatung, Trauerbegleitung oder Trauertherapie beitragen. Damit greift das Projekt eine Forderung vieler Fachkräfte und Interessierten auf, die sich Unterstützung durch die Ergebnisse der Trauerforschung wünschen.

International gibt es eine Vielzahl an wissenschaftlichen Büchern und Fachzeitschriften in englischer Sprache, die sich an Wissenschaftler und Praktiker gleichermaßen wenden und den aktuellen Stand der Forschung zum Thema Trauer widerspiegeln. Daraus können sich wichtige Impulse für die Praxis ergeben. Allerdings sind diese Veröffentlichungen vielen Fachkräften und Interessierten in Deutschland kaum bekannt, weil sie teilweise schwer zugänglich sind. Dadurch gehen neue und interessante Erkenntnisse der internationalen Trauerforschung an den hiesigen Fachkräften oftmals vorbei.

In Ländern wie den Niederlanden, den USA oder auch Großbritannien sind Trauerbegleitung, Trauerberatung oder Trauertherapie Gegenstand einer weitgehend anerkannten Trauerforschung. Sie versucht, die Grundlage für fachlich verantwortbares Handeln zu schaffen und den Praktikern unterstützend zur Seite zu stehen.

Seit den 1990er Jahren wurden auch in Deutschland Hilfs- und Beratungsangebote für Hinterbliebene von verschiedensten Stellen eingerichtet, denn der Bedarf an Unterstützung ist auch hier gegeben. Stirbt ein Mensch, stehen die Angehörigen auch in Deutschland vor einer Vielzahl an Fragen. Oft geht es erst um praktische Belange. Nach der Beisetzung geht es aber auch darum, wie man mit den Reaktionen, die das Verlusterlebnis ausgelöst hat, umgehen soll. Eine dauerhafte wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Thema Trauer kann dazu wertvolle Beiträge leisten.

Abschied nehmen gestalten

Wie stationäre Seniorenwohn-und Pflegeeinrichtungen Angehörige, Bewohne/innenundihr Personalbei einem Todesfallunterstützen können
Studiengang: Führung in der Sozial -und Gesundheitswirtschaft (M.A.)
Abgabedatum: 26.04.2021
Verfasserin: Sarah Elena Knissel