Neuigkeiten

Spendenaktion zum Welthospiztag und der Hospizwoche

SPENDEN-SONDERAKTION ZUM WELTHOSPIZTAG MIT BUCHVERLOSUNG

Anlässlich des Welthospiztages am 14. Oktober möchten wir Sie und Euch heute um eine kleine Spende für unsere Arbeit bitten und damit auch das Thema Trauer in den Fokus rücken. Viele unserer 250 Mitglieder arbeiten in unterschiedlichen Arbeitsgruppen oder im Vorstand ehrenamtlich für den BVT. Fahrtkosten, Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr zahlen wir aus Spendengeldern. JEDER SPENDER erhält unabhängig von der Spendenhöhe ein kleines BVT Postkartenpaket und eine Spendenbescheinigung (bei Adressangabe) und nimmt an einer Buchverlosung teil! Die 30 GewinnerInnen ziehen wir am Sonntag, den 29.10.2017 um 18 Uhr. Das Los entscheidet. Die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt.

Hier geht es zum Spendenformular der Bank für Sozialwirtschaft.

Vielen Dank für Ihre/Eure Unterstützung!!

Wir danken herzlich für die Buchspenden: Vandenhoeck & Ruprecht, Patmos Verlagsgruppe, btb Verlag, Gütersloher Verlagshaus, Penguin Books, Verlagsgruppe Droemer Knaur, Verlag Herder

Eindrücke vom Bürgerfest des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier und Frau Elke Büdenbender im Park des Schloss Bellevue in Berlin

Wir sind Partner beim Bürgerfest des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier und seiner Frau Elke Büdenbender gewesen. Aufregende Tage, wunderbare Begegnungen und irgendwann auch mal die Frage, die wir schon geahnt haben: Kann ich da auch mal drin liegen? So viele Kinder haben sich getraut, die wir hier aber nicht gerne zeigen wollen. Aber die „Großen“ dürfen wir zeigen. Wir waren offen für Fragen, kritische Bemerkungen und haben auch Tränen getrocknet und herzlich gelacht. Was für ein erfülltes Wochenende mit so viel Anerkennung für unsere und vor allem eure Arbeit.
Die Särge hatte uns freundlicherweise das Bestattungsunternehmen Hahn aus Berlin kostenlos zur Verfügung gestellt und wird diese spenden. Robert Hahn hat uns am Donnerstag und Samstag maßgeblich bei dem Transport der Materialien auf das Gelände des Schlosses unterstützt und dafür sagen wir an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Wir sind sehr dankbar, dass der Bundespräsident Frank Walter Steinmeier und seine Frau Elke Büdenbender uns eingeladen haben! Besonders danken möchten wir auch der Agentur facts & fiction, insbesondere Frau Mahler für Ihre tolle Begleitung. Außerdem den Mitarbeiter*innen des Bundespräsidialamtens für die gute Zusammenarbeit.

Mehr dazu gibt es auch bei Facebook zu sehen. Außerdem gibt es hier auch noch etwas zu lesen:

Norbert Mucksch hat live im Domradio berichtet

Ein Artikel aus der WAZ mit Annette Wagner

Ein Artikel aus dem Blickwinkel mit Walburga Schnock-Störmer

Ein Artikel aus der HAZ mit Nicole Friederichsen

Ein Artikel aus der WN mit Norbert Mucksch

 

 

Wir sind Partner beim Bürgerfest des Bundespräsidenten Frank Walter Steinmeier in Berlin am 8. und 9. September 2017

Wir freuen uns sehr, dass wir am 8. und 9. September als Partner zu Gast im Park von Schloss Bellevue sein werden. Nach einer Initiativbewerbung wurden wir ausgewählt und werden in kleiner Delegation den BVT vertreten. Eine gute und wichtige Gelegenheit, um in den Dialog zu treten und unsere Arbeit zu präsentieren. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen am Samstag, den 9. September am „Tag des offenen Schlosses“ in den Park des Schloss Bellevue zu kommen. Wir freuen uns über einen Besuch an unserem Stand!

Gerne weisen wir auf eine neue Broschüre des Deutschen Hospiz- und Palliativverbandes hin, die auch unter der Mitwirkung von BVT Mitgliedern entstanden ist:

Hier geht es zur Website des DHPV

Broschüre Trauer und Trauerbegleitung

Trauer gehört wie das Sterben zum Leben und Trauerbegleitung gehört seit den Anfängen der Hospizbewegung zu einer wichtigen Aufgabe der Hospizarbeit. Auch in der heutigen Zeit rüttelt die Hospizbewegung im Bereich der Trauerwahrnehmung an Tabus. Die zunehmende Schnelllebigkeit des Alltags geht über Trauer hinweg, doch Trauer braucht Zeit. Zeit schenken, Trauerkultur bewahren bzw. weiterentwickeln, die Qualität von Trauerangeboten sowie die Qualifikation haupt- und ehrenamtlicher Begleiterinnen und Begleiter sichern – das sind Ziele dieser Handreichung.

Die Fachgruppe „Trauer“ des Deutschen Hospiz- und PalliativVerbands (DHPV) hat Leitgedanken der Trauerbegleitung sowie Standards der Qualifikation von Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleitern in der Hospiz- und Palliativarbeit entwickelt und in dieser Handreichung dargelegt. Dabei wird das „Rad nicht vollkommen neu erfunden“, sondern bestehende Konzepte vor dem Hintergrund der Erfahrungen des DHPV aufgegriffen und weitergedacht.

Broschüre zum Download (pdf-Datei)
Stand Juni 2017

 


Der BVT hat neue Kontaktdaten!

Seit dem 1. Juni 2017 sind wir mit unserer Geschäftsstelle am Pfalzklinikum in Klingenmünster zu finden. Wir freuen uns sehr über diese Kooperation und die Bereitstellung der Räumlichkeiten.

Wir bitten Sie in Zukunft unsere neuen Kontaktdaten zu nutzen – unsere Geschäftsstellenmitarbeiterin Susanne Bachtler ist dienstags zwischen 14 und 17 Uhr und donnerstags zwischen 10 und 13 Uhr telefonisch erreichbar.

Hier finden Sie einen Artikel, der auf der Website des Pfalzklinikums veröffentlicht wurde.

               


Fachverband BVT bezieht kritisch Stellung zum Begriff „anhaltende Trauerstörung“

Der Bundesverband Trauerbegleitung (BVT) hat im Rahmen seiner diesjährigen Jahrestagung in Erfurt eine Stellungnahme zur derzeit vorgeschlagenen Diagnoseziffer für die Neufassung des ICD 11 (geplant für 2018) verabschiedet und veröffentlicht.

Darin betont der BVT, dass Trauer eine natürliche und gesunde Reaktion auf Verluste darstellt: in aller Regel stellt Trauer die Lösung bei einem erlittenen schweren Verlust dar und nicht das Problem. Der BVT betont die hohe Individualität von Trauerprozessen und stellt heraus, dass diese sehr unterschiedlich lange andauern können. Trauer wird daher in der Stellungnahme als Prozess beschrieben, der sich in aller Regel nicht zeitlich kategorisieren lässt und keine Diagnose darstellt.

Der Fachverband, dem bundesweit die meisten Ausbilder*innen für Trauerbegleitung angehören und der seit Jahren eine einheitlich standardisierte umfangreiche Fortbildung für Trauerbegleitung anbietet, geht von einem humanistischen und ganzheitlichen Menschenbild aus, dass auf den Ressourcen trauernder Menschen aufbaut und diese unterstützt.

Zugleich macht die Stellungnahme auch deutlich, dass es neben einer heilsamen Trauer auch Trauerverläufe geben kann, die problematisch verlaufen können. In der Aufnahme einer eigenen Diagnoseziffer für Menschen mit stagnierender, blockierter oder verlängerter Trauer sieht der BVT daher grundsätzlich Chancen für Menschen, die in einer solchen Situation sind. Der vorgeschlagene Terminus „anhaltende Trauerstörung“ wird aber kritisch und als ambivalent eingeschätzt. Keinesfalls darf er ausschließlich als Aussage über die Dauer der Trauer verstanden werden, sondern vielmehr als Aussage über einen problematischen Verlauf, so die Stellungnahme.

In diesem Kontext setzt sich der BVT sehr eindeutig ab von einer zeitlichen Festsetzung und einer „anhaltenden Trauerstörung“, die nach 6 Monaten anzunehmen sei. Gesunde Trauer dauert in aller Regel oftmals deutlich länger als das erste Jahr nach dem Tod eines verstorbenen Menschen

Der Fachverband für Trauerbegleitung mit seinen rund 250 Mitgliedern empfiehlt den Psychotherapeut*innen und Berater*innen Zusatzqualifikationen im Bereich Tod, Sterben und Trauer, um die immer noch vorhandene Tabuisierung dieser weiter aufzuheben.

Die vollständige Stellungnahme können Sie hier als PDF einsehen:

Stellungnahme BVT anhaltende Trauersto_rung


BVT Mitgliederversammlung 2017

Die BVT Mitgliederversammlung fand dieses Jahr am Samstag den 11. März im schönen Tagungshaus Venusberg am Bonner Stadtrand in der Nähe des Universitätsklinikums statt. Im Uniklinikum fand am 10. Und 11.03. der Leidfadenkongress zum Thema „Hoffnung“ statt, der bereits von einigen unserer Mitglieder besucht worden war. Diese haben auch gemeinsam im Haus Venusberg übernachtet und Unbeschwert, Prag 2015gespeist. Gegen 14:30 begann dann ein gemeinschaftliches Kaffee trinken und Kuchen essen auf der sonnigen Terrasse. Zu diesem stießen immer mehr Neuankömmlinge, die zur Versammlung angereist waren. Gegen 15 Uhr ging es dann mit insgesamt 28 Teilnehmenden in den Tagungsraum, wo neben Stuhlreihen auch Beamer, Laptop und Leinwand vorbereitet waren.
Turnusgemäß standen in diesem Jahr Vorstandswahlen an. Da Christine Stockstrom, die langjährige Vorsitzenden, bereits signalisiert hatte, dass sie nicht wieder kandidieren würde, war bereits im Vorfeld klar, dass es eine spannende Sitzung mit mehreren Veränderungen geben würde.

Aus dem Vorstand konnten Christine Stockstrom, Judith Kolschen und Nicole Friederichsen leider nicht persönlich anwesend sein. Die restlichen Vorstandsmitglieder haben unter der Regie von Uta Schmidt gemeinschaftlich durch die Versammlung geleitet.
Nach einer formalen Eröffnung und der Klärung aller Regularien hat Norbert Mucksch einen Überblick über die Themen des letzten Jahres, die Stimmung im Vorstand und die aktuellen Herausforderungen gegeben.
Bevor offiziell neu gewählt wurde, wurden Christine Stockstrom, Judith Kolschen (leider beide in Abwesenheit und Uta Schmidt unter der Mitgabe großer Dankbarkeit aus ihren Vorstandstätigkeiten entlassen.
Jedes Vorstandsmitglied und die Mitarbeiterin der Geschäftsstelle bekamen eine kleine Geschenktüte als Zeichen des Dankes für die Mitarbeit des letzten Jahres geschenkt.

Bevor die Wahlen beginnen konnten, wurde noch ein Wahlkomitee, bestehend aus Ulrike Backhaus, Chris Paul und Uta Schmidt einberufen, das durch die Wahl und die Stimmauszählung geführt hat.
Nicole Friederichsen, die sich zur Wiederwahl als Kassenwartin stellen wollte sowie Marianne Bevier, die eine Neukandidatur ins Auge gefasst hatte konnten aus persönlichen Gründen nicht anwesend sein, hatten aber jeweils ein kurzes Vorstellungsvideo von sich gedreht, um den Wählern einen Eindruck zu vermitteln.
Nach diesen Videos wurden alle Kandidaturen anwesender Mitglieder aufgenommen und es begannen die Abtimmungen unter Einhaltungen der satzungsgemäßen Quotenregel (maximal ein Drittel der Vorstandsmitglieder darf aus der Fachgruppe der Begleitenden stammen).

Der neue Vorstand besteht aus:

Marianne Bevier, Mannheim, Vorsitzende
Walburga Schnock-Störmer, Schwerte
Norbert Mucksch, Münster
Christian Fleck, Bergkirchen
Annette Wagner, Witten
Nicole Friederichsen, Burgwedel, Kassenwartin

Sonstige Themen waren die Berichte aus den Sprechergruppen und AGs und kurze Impulse aus den vergangenen Regionaltreffen.

Geplant war noch gemeinsam das Ethikpapier und die Stellungnahme zur anhaltenden Trauerstörung anzuschauen, was leider aus Zeitgründen beides in den Mai auf die BVT Tagung in Erfurt verschoben werden musste.

Wir danken allen, die zur MV angereist sind und sich aktiv in den Austausch eingebracht haben, allen die im Vorfeld Gedanken und Impulse zur Diskussion eingereicht haben und für alle guten Wünsche und Gedanken, die uns an dem Tag begleitet haben.


Interview mit Norbert Mucksch

In der Onlineausgabe der Nordest-Zeitung ist der Artikel „Das Leben geht weiter, aber an anderer Stelle“ veröffentlicht worden, bei dem unter anderem unser BVT- und Vorstandsmitglied Norbert Mucksch zu dem Thema interviewt wurde.

Der Artikel von Karsten Krogmann kann hier gelesen werden.


Artikel unseres Mitglieds Thomas Achenbach

Unser Mitglied Thomas Achenbach hat für den Bundesverband Trauerbegleitung e. V. einen Artikel zum Thema Sterben und Trauer geschrieben. Anlässlich des Welthospiztages in der vergangenen Woche und des deutschen Hospiztages am 14.10.2016 möchten wir den Artikel mit den Besuchern unserer Website teilen. Wir bedanken uns herzlich bei dem Autor und den beiden Interviewpartnerinnen Uta Schmidt und Judith Kolschen.

Uta Schmidt und Judith Kolschen

Uta Schmidt und Judith Kolschen


Fotoalbum zur Mitgliederversammlung und zum Treffen der Fachgruppe der Begleitenden

Liebe Besucher,

in den vergangenen beiden Tagen fand im Haus Schmerlenbach, dem Tagungszentrum des Bistums Würzburg, die offizielle Mitgliederversammlung des BVT sowie das Treffen der Begleitenden statt.
Gerne möchten wir auf den folgenden Bildern einen Eindruck der Ereignisse und Stimmungen teilen.


Stellungnahme zum Thema Suizid anlässlich des 1. Jahrestag des Germanwings Absturzes

Am 24. März 2016 jährt sich zum ersten Mal der Absturz des Germanwings Airbus A320-211 über den französischen Alpen.

150 Menschen kamen dabei auf tragische Weise ums Leben.

Der Copilot der Maschine litt unter Depressionen und war fluguntauglich. Schon bald nach dem Absturz wurde zur Gewissheit, was nicht vorstellbar erschien: Der unter Depressionen leidende Copilot hat die Maschine in suizidaler Absicht aktiv abstürzen lassen.

Die tiefe und schmerzhafte Trauer der hinterbliebenen  Angehörigen und Zugehörigen erhielt dadurch eine zusätzliche Schwere. Die ohnehin vorhandene quälende Frage nach dem Warum bekam eine weitere schreckliche Dimension.

Sehr rasch danach tauchten in den Medien Begriffe auf, die den Piloten als „Selbstmörder“ und sogar als „Mörder“ bezeichneten.

Anläßlich einer  Nachrichtenmeldung vom 28.06.2014 zum Anbringen von Fangnetzen an der Golden Gate Bridge in San Francisco hatte der BVT eine Stellungnahme zur Verwendung des nicht sachgerechten Begriffs „Selbstmord“  auf seiner Homepage veröffentlicht und auch an diverse Presseorgane verschickt.

Im Zusammenhang mit dem 1.Jahrestag des Absturzes der German Wings Maschine über den französischen Alpen weisen wir erneut auf diese Stellungnahme des BVT hin.

Auch aus Respekt vor den Hinterbliebenen anderer Menschen, die einen Freund oder Angehörigen durch Suizid oder erweiterten Suizid verloren haben, hat der BVT um diesen differenzierten Umgang gebeten.

Nachfolgend finden Sie nochmals die Stellungnahme und den Appell  des BVT zum Umgang mit dem Terminus „Selbstmord“ mit der Bitte, nun auch rund um den 1. Jahrestag dieses traurigen und schrecklichen Ereignisses maßvoll und korrekt mit Begrifflichkeiten umzugehen.

 

Stellungnahme zum Download

Stellungnahme des BVT zur Verwendung des Begriffs „Selbstmord“ in den Medien 5-2017

Für den Bundesverband Trauerbegleitung e. V.
Norbert Mucksch
Dipl. Theol. /Dipl. Soz. Arb
Pastoralpsychologe (DGfP) / Supervisor (DGSv)


Bundesweite Aktion „Ein Lied für Dich“

Die neuer Website zu unserer Bundesweiten Aktion „Ein Lied für Dich“ ist online! Chöre, Orchester, Bands, Solisten und alle, die sonst noch musikalisch unterwegs sind können sich an dieser Stelle über die BVT Aktion und die Teilnahmebedingungen informieren.Logo Ein Lied für Dich


Interview mit Christine Stockstrom

In der Neuen Osnabrücker Zeitung ist kurzes Interview zu dem Thema „Möglichkeiten und Grenzen der Trauerbegleitung“ erschienen.
Hier steht der Artikel Was kann Trauerbegleitung leisten – und was nicht? zur Verfügung.


Radiointerview mit Stephanie Witt-Loers

Unser BVT Mitglied Stephanie Witt-Loers hat dem WDR 5 ein Radiointerview zum Thema „Trauern Kinder anders?“ gegeben. Die Sendung steht hier zum Nachhören und Downloaden bereit.


Interview mit Uta Schmidt

Die Welt hat einen Artikel zu dem Gefühl „Trauer“ veröffentlicht, bei dem unter anderem unser BVT- und Vorstandsmitglied Uta Schmidt als Interviewpartnerin zur Verfügung stand.

Hier geht es zu dem Artikel: Wenn dich die Trauer um den Verstand bringt


 

Erstes Treffen der Fachgruppe Begleitende in Kassel

„und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne…“

Mit diesen Zeilen aus dem Gedicht „Stufen“ von Hermann Hesse hat das Organisationsteam (Christine Stockstrom, Uta Schmidt, Judith Kolschen, Tina Geldmann und Claudia Verse) die begleitenden Mitglieder des BVT nach Kassel ins Diakonische Werk eingeladen, um das 1. Treffen der „Fachgruppe Begleitende“ mitzugestalten. Seit 2014 können auch Begleitende Mitglied im BVT werden und jetzt war es an der Zeit, diese zusammenzubringen und an einem arbeitsreichen Tag in die Arbeit des Verbandes zu holen.

Schon in der Vorstellungsrunde war zu erahnen, was für geballte Kompetenz, Erfahrung und Herz hinter den einzelnen Begleitenden steckt. Auch in der Gruppenarbeit spürten alle, dass hier etwas ganz Besonderes passiert, nämlich die Grundsteinlegung für die Positionierung der Begleitenden im BVT.

Ein großartiges „Wir-Gefühl“  herrschte an diesem Tag und darüber hinaus beginnt die Arbeit jetzt erst richtig in den Fachgruppen. Besonders erwähnenswert ist es, dass BVT Mitglieder bereits Pionierarbeit im Bereich der interkulturellen Trauerarbeit leisten. Hierzu plant auch der Bundesverband Trauerbegleiter e. V. ein bundesweites Pilotprojekt, um Flüchtlingen Raum für ihre Trauer zu geben. Dafür ist es sehr hilfreich qualifizierte Trauerbegleiter zu haben, die an der Basis schon viele Erfahrungen sammeln konnten.

Am Ende wurde dann bis zur nächsten Mitgliederversammlung eine Sprechergruppe der Begleitenden gewählt, die aus Jürgen Jakob, Tina Geldmacher, Judith Kolschen, Anette Wagner und Nicole Friederichsen besteht. Diese tragen zum Beispiel Wünsche der Begleitenden in den Vorstand, moderieren oder leiten teilweise auch die Fachgruppen und versuchen gezielt Informationen weiterzugeben und ein lebendiges Miteinander zu ermöglichen.

Dieser Tag wird sicher noch lange in uns allen wirken und  einige von uns wünschten sich am Ende, dass der Zauber des Eingangszitates lange erhalten bleiben möge.

Foto und Text von Nicole Friederichsen

Gruppenfoto Fachgruppe Begleitende


Kindertrauergruppe in Köln

Die WDR Lokalzeit aus Köln hat einen Bericht über die Kindergruppe der TrauBe Köln e.V., ausgestrahlt. Diesem Verein, der sich auf die Arbeit mit trauernden Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen spezialisiert hat, gehören auch unsere beiden beiden Mitglieder Nicole Nolden und Kirsten Fay an.

Der Beitrag kann unter folgendem Link angeschaut werden: https://www.youtube.com/watch?v=OcLwIRsZ_w0


Interview mit David Roth und Norbert Mucksch

Die Deutsche Welle hat einen Artikel zur Überführung der Personen, die bei dem Absturz des Germanwings Flugzeugs am 24.03.2015 verstorben sind, veröffentlicht. Zwei unserer Bundesverband-Mitglieder, David Roth und Norbert Mucksch, sind in diesem Zusammenhang von Redakteur Jan D. Walter interviewt worden.

Hier geht es zu dem Bericht: Germanwings-Unglück: Endlich die Opfer begraben


Regionaltreffen in Bergisch Gladbach

Am vergangenen Freitag, den 24.04.2015 fand in Bergisch Gladbach, in der Trauerakademie Pütz-Roth, ein Regionaltreffen für bereits aktive BVT Mitglieder und am BVT interessierten Personen statt.
Vielen Dank an David Roth, dass er Gastgeber für den schönen Tag gewesen ist!

Als kleiner Einblick in das Treffen hier ein Foto aller Teilnehmer.

Regionaltreffen bergisch Gladbach


Christine Stockstrom bei „Offen gesagt…“: Meine Trauer gehört mir

Am kommenden Sonntag, den 26.04. um 15:00 Uhr wird auf NDR 3 BVT Mitglied und Vorsitzende Christine Stockstrom in der Talksendung „Offen gesagt…“ bei Doro Plutte zu Gast sein. Dort wird sie gemeinsam mit Frau Plutte und 2 weiteren Gästen über Tod, Trauer und den individuellen Umgang mit diesen Themen sprechen.

Näheren Informationen zu den Gästen und Inhalten finden Sie hier:
https://www.ndr.de/kirche/fernsehkirche/Meine-Trauer-gehoert-mir,offengesagt290.html


Interview mit Detlef Bongartz in der online Apotheken Umschau

Detlef Bongartz wurde von Dr. med. Roland Mühlbauer zum Thema „Abschied nehmen: Warum Rituale wichtig sind“ interviewt. Der Artikel ist auf der Onlinepräsenz der Apotheken Umschau erschienen und kann unter folgendem Link aufgerufen werden:
http://www.apotheken-umschau.de/Psyche/Abschied-nehmen-Warum-Rituale-wichtig-sind-467177.html


Wir hatten uns so auf Dich gefreut…

Uns hat ein Presseartikel eines unserer Mitglieder, Frau Judith Kolschen, zu einem aktuellen Angebot in Borken erreicht:

Gesprächskreis für trauernde Eltern,
die ein Kind vor, während oder nach der Geburt verloren haben

Borken. Es gehört wohl zu den schmerzhaftesten Erfahrungen überhaupt, wenn Eltern ein Kind durch den Tod verlieren.
Die Trauer um das Kind und um die verlorene Zukunft mit ihm ist allgegenwärtig und legt sich wie Blei um die Paare oder Familien.
Häufig kommt erschwerend hinzu, dass ein gemeinsames Trauern nicht immer möglich ist, Partner schonen einander oder können sich nicht verstehen, weil jeder eine andere Art hat, mit dem Verlust umzugehen.
Auch die Umwelt reagiert nicht immer hilfreich: Betroffenen tut es weh, zu spüren, wie man ihnen aus dem Weg geht oder wie versucht wird, den Verlust herunter zu spielen mit Sätzen wie „Du bist doch noch jung und kannst wieder schwanger werden.“
Es ist sehr hilfreich, in dieser Situation nicht allein zu bleiben, sondern Austausch zu suchen mit anderen Eltern, die ebenfalls ein Kind rund um die Zeit der Geburt verloren haben.
Einen Gesprächskreis für Betroffene bietet ab 21. Mai der Caritasverband für das Dekanat Borken an, er wird geleitet von ausgebildeten Trauerbegleiterinnen, die selbst eine solche Erfahrung gemacht haben.
In diesem abgeschlossenen Seminar suchen Eltern gemeinsam mit anderen Betroffenen nach Wegen, mit ihrem Verlust umzugehen.
Der Kurs findet über die Dauer von einem Jahr statt, die Treffen sind jeweils einmal im Monat am Abend und finden im Caritas Gebäude in der Turmstr. 14 in Borken statt.
Nähere Infos und die Möglichkeit, sich anzumelden gibt es bei Judith Kolschen unter der Nummer 02861 / 945 810 beim Caritasverband Borken.“

Ausserdem hier ein Link zu einem Beitrag, der Ende letzten Jahres zum gleichen Thema gedreht wurde:

http://www.borio.tv/aktuelles/borken/wenn-kinder-sterben—-die-trauerbegleitung-in-borken-hilft_26479


Flugzeugunglück in Frankreich am 24.03.2015

Unterstützung für die Begleitenden und Helfer durch den BVT

Der Absturz des Germanwings Flugzeugs am 24.03.2015 in den französischen Alpen hat die Menschen in Deutschland, Spanien, Frankreich und darüber hinaus unter Schock und in vielfach tiefe Trauer versetzt.

Auch der Bundesverband Trauerbegleitung und die in ihm organisierten Mitglieder sind fassungslos und entsetzt. Für die unmittelbar Betroffenen bedeutet der so plötzliche und grausame Verlust ihrer Angehörigen ein unvorstellbares Leid.

Allen Trauernden gilt unser tiefes Mitgefühl und unsere aufrichtige Anteilnahme.

Mit unseren Möglichkeiten und Vernetzungen sind wir bereit, ehrenamtliche Hilfe durch qualifizierte Trauerbegleiterinnen und Trauerbegleiter anzubieten und zu vermitteln.

Erste unmittelbare Hilfestellungen sind in den Tagen nach der Katastrophe bereits erfolgt. Als Fachverband für Trauerbegleitung sehen wir uns – wie viele andere Mitmenschen auch – in der menschlich-solidarischen Verantwortung in dieser besonderen Situation.

Unter dem Eindruck der neuesten Erkenntnisse zur Unglücksursache stellt sich diese Verantwortung für uns zusätzlich in einer besonderen Dimension dar. Auch wenn das Unglück offensichtlich bewusst herbeigeführt worden ist, bitten wir die Medien in ihrer Berichterstattung sich sensibel und verantwortungsvoll zu verhalten und den auch in dieser Situation nicht angemessenen Terminus „Selbstmord“ zu vermeiden (vgl. Stellungnahme zur Berichterstattung in den Medien).

Zur Unterstützung der Begleiter/innen vor Ort, die im Rahmen von Trauerbegleitung und Notfallseelsorge bereits seit dem Tag des Unglücks vielfältige Hilfestellungen und menschliche wie professionelle Hilfe leisten, bietet der Bundesverband Trauerbegleitung ab dem kommenden Montag (30.03.2015) bis zum 10.04.2015 eine tägliche Telefonhotline an, die jeweils von 9.00 – 10.00 Uhr besetzt ist. Mitglieder aus unserer Fachgruppe der Qualifizierenden sind in diesem Zeitraum unter 0551/5084276 erreichbar.

Darüber hinaus ist eine Kontaktaufnahme auch zu den üblichen Bürozeiten der Geschäftsstelle des BVT möglich.

Gerne weisen wir an dieser Stelle auch auf Telefonseelsorgestellen hin, bei denen insbesondere trauernde Hinterbliebene rund um die Uhr fachlich geschulte Mitmenschen als verständnisvolle Zuhörer/innen erreichen.

Die Telefonseelsorgestellen haben folgende bundesweit einheitliche Rufnummern: 0800 1110111 und 0800 1110222

glückslicht-Kerze

Trauerbegleitung im moma der ARD

Diese Familie braucht keinen Tröster, diese Familie braucht keinen Mitheuler, diese Familie braucht jetzt Unterstützung und Hilfe in dieser schweren Zeit.

Mechthild Schröter-Rupieper

Am 25.02.2015 wurde im ARD Morgenmagazin ein Bericht zum Thema „Trauerbegleitung – Hilfe für die Hinterbliebenen“ ausgestrahlt.
Schauen Sie hier in den Beitrag in der ARD Mediathek.

Stellungnahme zur Berichterstattung in den Medien vom 28.06.2014

„Fangnetze an der Golden Gate Bridge sollen Selbstmörder stoppen“

Am 28. Juni wurde über zahlreiche Nachrichtenredaktionen über das Anbringen von Netzen an der Golden Gate Bridge in San Francisco berichtet, die Menschen in suizidalen Krisen davon abhalten sollen, sich in die todbringende Tiefe zu stürzen. Leider benutzten einige Redaktionen wieder den Terminus „Selbstmörder“ für Menschen in einer solchen extremen, existenziellen und emotional-psychischen Ausnahmesituation.

Als Fachverband für Trauerbegleitung, der als solcher auch intensiv mit dem Thema „Trauer nach Suizid“ beschäftigt ist und der über seine Mitglieder auch Trauernde nach Suizid begleitet, nehmen wir diese Situation zum Anlass, Stellung zu beziehen. Wir möchten die Nachrichtenredaktionen und die Öffentlichkeit sensibilisieren im Hinblick auf den verantwortungsvollen Gebrauch eines Begriffes, der für Hinterbliebene nach Suizid eine schwerste Belastung darstellt und deren ohnehin erschwerte Trauer unnötigerweise noch schwieriger werden lässt.

Der Begriff „Mord“ ist lt. Strafgesetzbuch der schwerste Straftatbestand und setzt eines von vier Merkmalen voraus. Mörder ist, wer

aus Mordlust,
zur Befriedigung des Geschlechtstriebs,
aus Habgier
oder sonst aus niedrigen Beweggründen,
heimtückisch
oder grausam
oder mit gemeingefährlichen Mitteln
oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken,
einen Menschen tötet. (vgl. § 211, Absatz 2 StGB)

Diese Definition von Mördern hat nicht im Geringsten mit der verzweifelten Situation zu tun in der sich Menschen in zugespitzten suizidalen Krisen befinden, die sich das Leben nehmen.

Und Trauernde nach Suizid sind nicht Hinterbliebene eines Mörders.

Wir möchten Sie bitten, sehr verantwortlich mit Ihrer Berichterstattung umzugehen und sich der präventiven Wirkung bewusst zu sein, die eine sensible Berichterstattung in den Medien haben kann.

 

Für den Bundesverband Trauerbegleitung e. V.
Norbert Mucksch
Dipl. Theol. /Dipl. Soz. Arb
Pastoralpsychologe (DGfP) / Supervisor (DGSv)

 

Stellungnahme zum Download