Entstehungsgeschichte

Die Verbandsgründung resultiert aus der langjährigen Kooperation der mehr als dreißig Gründungsmitglieder, die bereits seit 2002 in regelmäßigen Fachkonferenzen als „Bundesarbeitsgemeinschaft Qualifizierung zur Trauerbegleitung“ (BAG) ihre Arbeit in der Befähigung von Trauerbegleitern gegenseitig begutachtet und gemeinsam weiterentwickelt haben. Auf deren 2008 verabschiedete und veröffentlichte Qualitätsstandards, z. B. für eine „Basisqualifizierung“ zur Unterstützung Trauernder, beziehen sich heute landesweit auch Nichtmitglieder und Bildungsträger in ihren Lehrplänen.

Wir arbeiten weiter an Qualitätskriterien für spezifische Weiterbildungen für Ärzte, Seelsorger oder Psychotherapeuten und wir werden uns neben den pädagogischen und berufspolitischen Aufgaben als Fachverband auch in die Diskussion gesellschaftlicher, sozialer und ethischer Fragen zum Themenfeld Trauer und Trauerbegleitung einmischen.

Die Mitglieder des BVT bilden in einem breiten Spektrum von Kursen, Tagungen, Supervision und angeleiteter Praxis jährlich etwa 2000 Interessierte in der menschlichen und professionellen Kunst der Trauerbegleitung fort. Das z. B. in der ca. eineinhalbjährigen berufsbegleitenden Großen Basisqualifikation. Das Erlernte setzen Trauerbegleiter etwa als Hospizkoordinatoren, Seelsorgende, Sozialarbeiter, Krankenschwestern, in der Altenpflege, als Bestatterinnen oder auch als selbständige Trauerbegleiter um.