Trauer begegnen in der ärztlichen Praxis

Fortbildungsveranstaltung für Ärzte/innen und Psychologische Psychotherapeuten/innen
in Zusammenarbeit mit Trauerarbeit Hattingen e. V.

„Most oncologists, who see a lot of dying patients,
say that they have never been taught how to talk to them.“
The Economist, April 29, 2017

Inhalt
14:30 Uhr Get together
Katharina Stashik – Saxophon
Dorothee Haddenbruch – Klavier

15:00 Uhr Begrüßung und Einleitung
Prof. Dr. med. Andreas Tromm, Hattingen

15:15 Uhr Trauer und Trauma in der ärztlichen Praxis
Ärzte/innen werden in ihrer Praxis mit Trauer
und Traumareaktionen konfrontiert. Welche
Interventionen sind im Erstkontakt angemessen,
wann ist eine Weitervermittlung angezeigt?
Prof. Dr. phil. Dipl.-Päd. Harald Karutz, Essen

16:00 Uhr Wann ist Trauer nicht mehr normal?
Trauer ist eine normale Reaktion auf einen Verlust.
Doch im ICD 11 ist eine neue Störungsklasse für Trauer vorgesehen –
das könnte Unterstützungsangebote verändern.
Chris Paul, B.A., Bonn

16:45 Uhr Pause – Imbiss und Musik

17:15 Uhr Psychosoziale und spirituelle Bedürfnisse chronisch Kranker?
Die spirituellen Bedürfnisse chronisch Kranker spielen in der therapeutischen Begleitung
kaum eine Rolle; sie werden eher in der Palliativmedizin thematisiert. Dennoch sind
sie oft schon nach der Diagnosestellung wichtig.
Prof. Dr. med. Arnd Büssing, Witten

18:00 Uhr Do’s and Don’ts am Sterbebett
Wie man Menschen in aussichtsloser Lage
aus praktisch-theologischer Sicht begegnen
kann und was das konkret für die ärztliche
und psychotherapeutische Praxis bedeutet.
Prof. Dr. theol. Desmond Bell, Bochum

18:45 Uhr Schlusswort und Verabschiedung
Prof. Dr. med. Andreas Tromm, Hattingen

Referent/innen
Prof. Dr. theol. Desmond Bell, Studiengangsleiter Gemeindepädagogik
und Diakonie im Fachbereich 1 für Soziale
Arbeit, Bildung und Diakonie, Ev. Hochschule
Rheinland-Westfalen-Lippe, Bochum
Prof. Dr. med. Arnd Büssing, Fakultät für Gesundheit
(Department für Humanmedizin), Schwerpunkt: Lebensqualität,
Spiritualität und Coping, Medizinische Fakultät
der Universität Witten/Herdecke
Prof. Dr. phil. Dipl.-Päd. Harald Karutz, MSH Medical
School, University of Applied Sciences, Hamburg und
Leiter des Notfallpädagogischen Instituts, Essen
Chris Paul, B.A., Soziale Verhaltenswissenschaftlerin,
Gründungsmitglied des Bundesverbandes Trauerbegleitung
e.V., Leiterin des Trauerinstituts Deutschland (TID),

Wissenschaftliche Leitung/Organisation
Prof. Dr. med. Andreas Tromm, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Ev. Krankenhaus
Hattingen gGmbH, Vorsitzender Trauerarbeit Hattingen e.V., Hattingen

Annedore Methfessel, Evangelische Theologin und Pastoralpsychologin, Lehrsupervisorin DGfP, Geschäftsführung Trauerarbeit Hattingen e.V., Hattingen

Annette Wagner, Diakonin und Pädagogische Leitung
des Kinder- und Jugendtrauerzentrums traurig-mutigstark, Witten

Elisabeth Borg, Leiterin Ressort Fortbildung, Ärztekammer Westfalen-Lippe

Veranstaltungsort:
Forschungs- und Entwicklungszentrum Witten
Alfred-Herrhausen-Str. 44,
58455 Witten

Anfahrt:
Über die Autobahn A44 bis zur Ausfahrt Witten-Stockum,
von hier auf die Pferdebachstraße Richtung Witten-Zentrum,
noch ca. 350 m im Kreisverkehr führt die dritte Ausfahrt
zur Alfred-Herrhausen-Straße, das erste Gebäude
rechts ist das FEZ.

Vom Hauptbahnhof Witten aus mit der Buslinie 371 bis
zur Haltestelle Universität.

Schnellste Verbindung über den Hauptbahnhof Dortmund
oder Hauptbahnhof Hagen. Hier haben Sie Anschluss
an die S-Bahnen in Richtung Witten. Haltepunkt
ist der Bahnhof Witten-Annen-Nord. Von dort mit dem
Taxi ca. 5 Minuten.

Änderungen und Irrtümer vorbehalten!
Stand: 16.05.2017/Ly/ca