Seminar: Schuldvorwürfe in der Trauerbegleitung

Inhalte:

„Ich bin schuld, dass mein Mann vor den Zug gesprungen ist.“ „Die im Krankenhaus haben alles falsch gemacht!“, „Wäre meine Mutter doch früher zum Arzt gegangen, dann hätte sie nicht sterben müssen.“, „Das verzeihe ich mir nie, dass ich nicht dabei war, als er gestorben ist.“ – Schuldvorwürfe von Trauernden gehören zum Alltag in der Arbeit mit trauernden Menschen.

Anhand des Konzepts der konstruktiven Schuldbearbeitung von Chris Paul werden Sie einen erfrischend ungewohnten Blick auf Schuldvorwürfe werfen. Sie werden erkennen, dass es unterschiedliche Arten von Schuldvorwürfen gibt und dass Sie dementsprechend auch unterschiedlich mit ihnen umgehen müssen. Sie werden erkennen, dass Schuldvorwürfe für die Betroffenen häufig überlebenswichtig sind, und vertiefen, mit welcher Haltung Sie ihnen begegnen können.

Ziele:

  • Schuld als subjektives Konstrukt neu verstehen
  • zwischen normativen und instrumentellen Schuldvorwürfen unterscheiden können
  • eigene Haltung gegenüber Schuldvorwürfen vertiefen unterschiedliche
  • Arbeitsweisen bei normativen und instrumentellen Schuldvorwürfen kennen
  • konkrete Praxistipps zum Umgang mit Schuldvorwürfen mitnehmen
  • Unterschiede bei Schuldvorwürfen von Kindern und Erwachsenen kennen und berücksichtigen
  • Antworten auf mitgebrachte Fragen zum Thema bekommen

Voraussetzung:

Trauerbegleiter/innen mit großer Basisqualifikation Trauerbegleitung (BVT) und Erfahrungen in der Arbeit mit trauernden Menschen

Lehrgangstermine/-dauer:

Samstag, 04.11.2017 von 09:00 – 17:00 Uhr

 

 Unterrichtsort:

Antoniushaus Vechta
Klingenhagen 6
49377 Vechta

Dozentin:

Dr. Tanja M. Brinkmann

Seminarkosten:

120,00 €  Seminarkosten

Kontakt:

Maria Wilken
Bildungswerk Cloppenburg
Tel.: 04471/9108-27
mwilken@bildungswerk-clp.de

Anmeldungen:

Bildungswerk Cloppenburg
Graf-Stauffenberg-Str. 1-5
49661 Cloppenburg
Tel.: 04471/9108-0