Konstruktive Schuldbearbeitung – eine dreiteilige Fortbildungsreihe Teil 2

Chris Paul, Autorin des Fachbuches „Schuld Macht Sinn“, entwickelte aufgrund des großen Interesses von Trauerbegleitenden und Beratenden drei aufeinander aufbauende Module zur konstruktiven Schuldbearbeitung. Über mehrere Jahre untersuchte sie, wie Schuldvorwürfe entstehen und welche Auswirkungen diese auf das Weiterleben haben. In den Fortbildungsmodulen erklärt sie, warum manche Trauernde an für Außenstehende zuweilen unsinnig erscheinenden Schuldvorwürfen festhalten. Sie zeigt ungewöhnliche Wege auf, mit diesen konstruktiv umzugehen.

Die Bereitschaft zur Selbsterfahrung sowie Teilnahme an diesem oder einem früheren Grundkurs sind Voraussetzungen für die Teilnahme an den Aufbaumodulen.

Aufbaumodul 1: Einsatz von Methoden zur konstruktiven Schuldbearbeitung

Im ersten Aufbaumodul vertiefen Sie die Grundhaltungen sowie die Wahrnehmung von normativen und instrumentellen Beschuldigungen. Den Schwerpunkt bilden Live-Demonstrationen, Fallbesprechungen und Gesprächsübungen, in denen Methoden zur konstruktiven Schuldbearbeitung (u.a. Symbolarbeit und Psychoedukation) demonstriert, reflektiert und erprobt werden.

Zielgruppe: Trauerbegleitende sowie beratende und therapeutische Fachkräfte, intensive Lerngruppe mit max. 15 Teilnehmenden

Kosten: 190 Euro, schriftliche Anmeldung erforderlich

Foto Chris Paul